Himbeerblättertee- vor und in der Schwangerschaft

Der Himberblättertee und auch der Frauenmanteltee sind zwei Teearten, welche häufig im Zusammenhang mit der Behebung von Frauenproblemen auftauchen. Die Beiden gehören nicht gerade zu den geschmackvollsten, da sie eher bitter schmecken. Aber ich bin mittlerweile Fan von den zwei Tees. Vor meiner Schwangerschaft haben die beiden Teesorten mir geholfen meinen doch eher sehr langen Zyklus von 60 Tagen auf 35 Tage zu verkürzen. Ich habe damit einerseits meine unregelmässigen Zyklen in den Griff bekommen und habe es andererseits geschafft meine Schmerzen während der Periode zu mildern. Da ich von der Wirkung der beiden Teearten überzeugt bin, wird gegen Ende meiner Schwangerschaft der Himbeerblättertee wieder mein Begleiter sein.

 

Wirkung von Himbeerblättern und Frauenmantelkraut

Der Himbeerblättertee hat unterschiedliche Wirkungen. Gegen Ende der Schwangerschaft gilt er als wehenfördernd. Er soll das Gewebe des Beckenbodens und der Gebärmutter lockern und so die Wehen unterstützen. Da er ebenso krampflösend wirkt, habe ich ihn auch immer bei Regelschmerzen getrunken. Ausserdem unterstützt der Tee den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und ist somit Zyklusregulierend, für diejenigen welche einen unregelmässigen Zyklus und einen Kinderwunsch haben. Im Wochenbett soll der Tee ebenso eine Wirkung haben, da er den Körper im Heilungsprozess und Aufbau unterstützen kann.

Frauenmantelkraut ist ebenfalls ein altes Hausmittel, um eine Schwangerschaft herbei zu führen und kann auch bei Menstruationsbeschwerden oder gegen unregelmäßige Zyklen helfen. Eine Kombination von Frauenmanteltee und Himbeerblättertee kann ebenfalls förderlich sein, wobei oftmals empfohlen wird, den Himbeerblättertee in der ersten Zyklushälfte zu trinken und das Frauenmantelgetränk in der zweiten Zyklushälfte zu konsumieren.

 

Wo kann ich die beiden Tees kaufen?

Ihr bekommt den Himbeerblättertee und auch den Frauenmanteltee entweder in der Apotheke oder ihr bestellt in euch Online. In den Drogeriemärkten habe ich beide Teesorten noch nie entdeckt. Vielleicht gibt es sie aber in Bioläden. Ich habe mir meistens, wenn ich eh in die Apotheke musste, jeweils eine Packung gekauft und ansonsten den Tee einfach online (Amazon) bestellt. Dort gibt es von den Apotheken oft günstige Angebote.

 

Wann und wieviel davon trinken?

Vor der Schwangerschaft: Ich habe vor meiner Schwangerschaft die beiden Tees, wie in vielen Artikeln im Internet beschrieben, getrunken. Das bedeutet, ich habe sobald ich meine Tage bekam, täglich mit 2 Tassen (morgens und abends) Himbeerblättertee gestartet und diesen Tee bis ca. Mitte Zyklus getrunken. Dann habe ich bis zum Einsetzen meiner nächsten Periode ebenso zwei Tassen Frauenmanteltee pro Tag getrunken. Die Wirkung des Tees spürt man übrigens erst nach ein paar Monaten, da der Körper sich auf die natürliche „Medizin“ erst einstellen muss. Ich habe nach drei Monaten auch mal eine Pause eingelegt, um meinen Körper nicht mit einer Überdosis zu schaden.

In der Schwangerschaft: In Absprache mit meiner Hebamme begann ich ab der 35. Schwangerschaftswoche täglich mit einer Tasse Himbeerblättertee, da die volle Wirkung des Tees erst nach einiger Zeit eintrifft. In den meisten Foren und Artikeln wird der Tee erst ab der 37. Schwangerschaftswoche empfohlen, da ab diesem Zeitpunkt kein Risiko mehr für eine Frühgeburt besteht. Am Besten ihr fragt eure Hebamme, was für euch am Besten ist. Ich werde den Himbeerblättertee täglich bis zur 38. Woche trinken (vielleicht eine Woche noch Pause machen) und dann langsam steigern, sodass ich in der 39. Woche evt. täglich vier Tassen trinke.

 

Zubereitung und Dosierung

Der Himbeerblättertee ist meist nur lose und nicht als abgefüllte Teebeutel erhältlich. Für die optimale Dosierung habe ich pro Tasse einen Teelöffel Teeblätter verwendet. Dies mit kochenden Wasser aufgegossen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Wenn euch der Geschmack zu bitter sein soll, kann man den Tee mit Honig oder Ahornsirup süssen, um so den Geschmack zu verfeinern.

 

Wirkung des Tees

Ich kann bei der Wirkung nur von mir selbst sprechen. Da ich im Winter und auch im Sommer (kalter Tee) schon immer gerne Tee getrunken habe, fand ich das eine gute Ergänzung zu allen anderen Hilfsmittelchen. Dass ich meinen unregelmässigen Zyklus von über 60 Tagen nach Absetzen der Pille in den Griff bekommen habe, ist vielleicht auch einen Verdienst des Teetrinkens. Aber das ist natürlich nicht wissenschaftlich belegbar in meinem Fall. Aber geschadet hat es mir ja auch nicht. Wie die Wirkung in der Schwangerschaft so ist, kann ich euch erst in ein paar Wochen erzählen. Ich denke aber, dass alles was dem Körper und auch dem Kopf gut tut, dem gegenüber sollte man offen sein und einfach ausprobieren.

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