Entwicklung des Geschmacksinns deines Kindes

In unseren ersten zwei Lebensjahren wird unser Geschmackssinn geprägt von dem, was wir häufig essen. Das heißt, die Zusammenstellung der Ernährung deines Kleinkindes beeinflusst, was ihm in Zukunft schmecken wird.

Der Geschmackssinn deines Kindes ist noch sehr fein und unbelastet. Wenn du dich zurück in die Kindheit versetzt, dann erinnerst du dich sicherlich an Gemüsesorten, bei mir sind es Rosenkohl und Endiviensalat, die früher viel bitterer schmeckten, als sie es heute tun. Das liegt nicht an den Inhaltsstoffen dieser Speisen. Die haben sich über die Jahre nicht verändert. Es liegt an unserem Geschmackssinn, der sich im Laufe des Lebens verändert und abstumpft.

Die Geschmacksknospen deines Kindes sind noch viel sensibler als deine. Berücksichtige das beim Würzen der Speisen und beim Anbieten von Gemüse. Das ein oder andere Gemüse wird deinem Kind nicht so schmecken, wie es dir schmeckt. Akzeptiere, wenn dein Kind das ein oder andere Familienessen nicht mag, biete es immer wieder an, so dass dein Kind probieren kann aber nicht muss. Gerade das wiederholte Anbieten ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des Geschmacksinns. Viele Aromen nehmen wir erst nach mehrmaligem Probieren als angenehm war.

Genau genommen wird der Geschmacksinn deines Kindes nicht erst am Tisch geprägt. Schon in der Gebärmutter, prägen die Aromen der mütterlichen Ernährung unsere Vorlieben. Diese Prägung wird nach der Geburt durch die Muttermilch fortgesetzt. Was wir aus diese Zeit gewohnt sind, mögen wir tendenziell den Rest unseres Lebens. Das können alle Mamis nutzen und ihren Kindern ein möglich breites Spektrum an Aromen bieten und gesundes Essen lehren.

Wenn du mehr erfahren möchtest zur Ernährung von 1-Jährigen, dann schau dir meinen Beitrag dazu an.

Gib deinem Kind die Möglichkeit seinen Geschmackssinn auszubilden.

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