Die beste Schwangerschaftsapp

 

Sobald man zum ersten Mal schwanger ist, fängt man an sich zu informieren. So war es zumindest bei mir. Da in der heutigen Zeit kaum noch jemand zuerst in eine Bibliothek oder in eine Bücherei rennt, um sich jegliche Literatur zu besorgen, die er bekommen kann, gibt es für die meisten nur eine Lösung: googlen, googlen, googlen. Doch schnell fand ich heraus, dass mir das nicht wirklich weiterhilft.

Nach was soll ich genau suchen, dass ich auch genau die Information bekomme, die ich möchte?

Welche Informationen brauche ich überhaupt und zu welchem Zeitpunkt?

Möchte ich das wirklich schon wissen?

Kann ich das nicht auf mich zukommen lassen?

Was mir wirklich geholfen hat, ist, dass ich jeden Tag Informationen zur Schwangerschaft bekomme. Deshalb war und ist für mich eine gute Schwangerschaftsapp wirklich etwas ganz besonderes.

Das wertvolle World Wide Web oder doch nicht?

Während der Schwangerschaft meint man sich über alles und jedes noch so kleine Detail informieren zu müssen. Da hört man beiläufig wieder etwas von anderen und Schwupps kommt die Unsicherheit und man muss diese so schnell als möglich stillen. Aber schnell habe ich gemerkt, dass zum einen ich gar nicht wusste, was ich zuerst googlen sollte. Zum anderen gab es leider auch meistens eher Foren bzw. Hilfeseiten zum Thema Schwangerschaft, indem sich Schwangere austauschten oder Ärzte um Rat fragten und die meisten Horrorgeschichten wollte ich mir eigentlich gar nicht antun.

Eine Website, die mir geholfen hat

Da ich in der Schweiz wohne und arbeite, habe ich am Anfang viele Infos auf https://www.swissmom.ch  gefunden. Man findet dort bereits tolle Infos und Tipps zum Schwanger werden. Was mir da geholfen hat, darauf werde ich in einem anderen Beitrag noch eingehen. Aber auch über die ganze Schwangerschaft, Geburt, und die Zeit mit Baby findet man wertvolle Informationen.

Alternativen zu Google- Was ist mit Freunden und Familie?

Dies schliesst natürlich trotzdem nicht aus, dass man bei jedem Ziepen am Anfang nervös anfängt zu googlen- Was um Himmels willen, könnte das Gefährliches sein? Meistens habe ich in solchen Situationen aber eher mit meiner Mutter oder mit Freundinnen geredet, die selbst schon schwanger waren. Oder ich habe mich direkt an meine Frauenärztin bzw. später an meine Hebamme gewandt.

Meine beste Lösung- Eine Schwangerschaftsapp!

Etwas ganz Tolles fand ich die Schwangerschaftsapp von Health&Parenting

schwanger+

 

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Jeden Tag nützliche Infos

Nachdem ich meine Daten: Name, Startgewicht, voraussichtlicher Geburtstermin gespeichert hatte, waren die Vorteile dieser App für mich persönlich schnell klar. Unter dem Register HEUTE- konnte ich jeden Tag einen neuen spannenden Artikel lesen. Angefangen von den verschiedenen Schwangerschaftssymptomen mit nützlichen Tipps und eventuellen Hilfsmittel, über Sport und Sex in der Schwangerschaft, benötigte Vitamine (z.B. Eisenmangel) und Essen, Anmeldung zur Geburtsvorbereitung, und so weiter. Das Tolle war bzw. ist, dass die Informationen auf die Schwangerschaftswochen SSW abgestimmt sind und meistens auch zur richtigen Zeit erscheinen. Ausserdem kann man jederzeit den berechneten Geburtstermin bearbeiten, ohne dass die gespeicherten Daten verloren gehen oder im schlimmsten Fall die App zurückgesetzt wird.

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Pro Woche ein Update über die Entwicklung von der Mama und dem Baby inklusive wertvollen Tipps

Einmal in der Woche, sobald man in die nächste SSW rutscht, bekommt man ein grosses Update über die Babyentwicklung. Was passiert alles in der nächsten Woche, sowohl mit dem Babywachstum als auch mit meinem Körper. Zusätzliche Tipps gegen diverse Schwangerschaftsbeschwerden und auch tolle Yogaübungen, inklusive Videos und Anleitungen. Man kann diese in einer ruhigen Minute durch schmökern oder einfach ignorieren und zu einem späteren Zeitpunkt durchlesen.

Aufbau und Funktionen der App

Zusätzlich gibt es noch das Register BABYICH und MEHR…

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Beim Register BABY habe ich es besonders witzig gefunden, dass das Wachstum des Babys mit Gemüse und Obstsorten verglichen wurde. So konnte man sich ein ungefähres Bild machen, dass man mal mit einem Mohnsamen gestartet ist und über die Himbeere, Avocado und Kürbis zum Klassiker Wassermelone gegen Ende der Schwangerschaft kommt.

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Als Übersicht findet man ebenso eine Zeitleiste, welche in die einzelnen SSW unterteilt und einem die einzelnen Untersuchungen in der Schwangerschaft aber auch ebenso Hinweise gibt, wann man so ungefähr den ersten Tritt spüren könnte.

Es gibt ebenso einen Trittzähler, was ganz lustig sein kann. Ich selbst habe ihn aber nur selten benutzt, da ich das Gefühl hatte unsere Kleinen geht es super, da sie mich sehr oft tritt und boxt.

Tolle Informationen und Funktionen für die werdende Mama

Besonders hervorheben möchte ich ebenso das Register ICH: Dort habe ich hauptsächlich in den Informationen zur Ernährung, Übungen (Beckenbodentraining, angenehme Aktivitäten, Warum Bewegung? und Allgemeine Tipps geschmökert), aber auch die Gewichtsübersicht habe ich genutzt, um mein Gewicht unter Kontrolle zu halten. Ich konnte dort genau sehen, wie viel ich pro Monat zugenommen habe und habe so mein Idealgewicht immer im Blick. Ebenso konnte ich alle meine Untersuchungstermine, Termine für Anmeldung Spital, Unterlagenbeschaffung zur Geburt, Krankenversicherung etc. notieren und habe so in meiner „Schwangerschaftsdemenz“ nichts vergessen.

Es gibt auch die Möglichkeit einen Geburtsplan zu erstellen. Dieses Tool habe und werde ich allerdings nicht wirklich nutzen, da ich glaube, dass ich meine Geburt sowieso nicht planen kann. Ich werde versuchen es auf mich zukommen zu lassen und für alles offen zu sein. Genauso habe ich es mit den restlichen Listen, welche die App zur Verfügung stellt, getan.

Checklisten rund ums Thema Schwangerschaft

Man hat die Möglichkeit diese zu nutzen, muss dies aber nicht. Oder man kann sich auch nur einzelnen Sachen rauspicken. Es gibt folgende Listen:

  • Einkaufslisten für Erstausstattungen
    • Babypflege
    • Kleidung
    • Möbel
    • Sicherheit
    • Spielzeug
    • Reisen
    • sonstige
  • Kliniktasche packen für Mama, Partner und Baby
  • Eine Liste mit Babynamen gibt es auch. Wir haben aber dort nur unsere Favoriten eingetragen und so Schritt für Schritt den Besten ausgewählt.

Es gibt ebenso einen Wehenzähler, mal schauen ob ich diesen benutzen werde, wenn es dann soweit ist.

Mein Fazit und eine Erkenntnis

Im Gross und Ganzen denke ich, man soll sich in der Schwangerschaft nicht verrückt machen und alles wissen wollen. Lasst der Natur ihren freien Lauf und geniesst es einfach schwanger zu sein. Hört auf eure guten Freunde, Eltern und natürlich der Hebamme. Aber vor allem hört auf euch selbst.

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