Baby-Brei – Selber Kochen oder einkaufen?

Diese Frage stellen sich vermutlich viele Mütter. Beim Selberkochen weiss man immerhin, was genau das Kind eigentlich zu sich nimmt. Auf der anderen Seite ist es mit Aufwand verbunden den Brei zuzubereiten. Am Anfang ist noch nicht ganz klar, was das Baby gerne isst bzw. Wie viel. Da kocht man schon mal gerne für Lau. Die Alternative Gläschen kaufen erspart Zeit bei der Zubereitung und sie sind auch deutlich länger haltbar. Also, was tun? Letztendlich muss das jeder selbst entscheiden und vermutlich macht man beim ersten Kind sowieso noch alles anders und sehr korrekt. Beim Zweiten ist das dann wohl nicht mehr ganz so wichtig, da wird man sich einfach arrangieren.

Selberkochen- wie kann ich Zeit sparen?

Für den Gemüsebrei habe ich in einen Schnellkochtopf investiert. So einen wollte ich schon immer haben, da er wirklich beim Kochen viel Zeit erspart. Bevor ich das Gemüse in Wasser min. 20min zu Tode koche, bin ich mit dem Schnellkochtopf in 5min fertig. Ein weiterer Vorteil ist, dass mein Schnellkochtopf ein Dampfsieb beinhaltet und ich das Gemüse im Dampf garen kann. Ich besitze keinen Dampfgarer, das wäre sonst eine tolle Alternative. Schliesslich möchte man generell möglichst viele Vitamine im Gemüse erhalten. Grundsätzlich habe ich ebenso auf Vorrat gekocht. Also meistens am Abend, wenn ich eh für meinen Mann und mich zu Abend gekocht habe, gab es halt die dreifache Menge an Gemüse zu rüsten.

Babybrei- wie aufbewaren?

Wenn ihr den Brei auf Vorrat kocht, was ich wärmsten empfehle, dann könnt ihr diesen entweder einfrieren oder in kleinen Portionen im Kühlschrank aufbewahren. Bei mir war es in der Regel die Aufbewahrung im Kühlschrank, da meine Tochter die Breie geliebt und immer sehr gut gegessen hat. Ich habe mir dazu kleine Plastikschalen mit Deckel gekauft und darin war der Gemüsebrei im Kühlschrank locker 3 Tage haltbar. Den Milch-Getreidebrei habe ich nur 2 Tage aufbewahrt und dann frischen zubereitet (Die Zubereitungszeit ist bei diesem Brei nur 5 min). Am Anfang lohnt sich aber auch sehr das Einfrieren: Am Besten macht ihr dazu den Brei in die Eiswürfel Portionierer, so könnt ihr je nach Hunger des Kindes die Brei- Eiswürfel auftauen.

Ein paar bewährte Rezepte

Haferflockenbrei mit Apfel- Birnenmus

Gab es am Anfang am nachmittag (als halbe Portion) und später zum Abendessen.

Zutaten für eine Portion Getreidebrei:
200 gr Haferflocken (Feinblättrig)
150 ml Milch
50 ml Sud vom Apfel- Birnenmus
3 Äpfel (süsse Sorte, z. B. Gala)
1 Birne

Zubereitung:

Die Äpfel und die Birne schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser weichkochen. Bevor die weichgekochten Stücke ausgeschüttet werden, vom Sud 50ml wegnehmen. Die 200 gr Haferflocken zusammen mit der Milch und dem Sud (200 ml Flüssigkeit) aufkochen und ca. 5min kochen lassen.

Ich habe die Kuhmilch am Anfang mit dem Sud verdünnt, da es heisst, dass man den Babys mit 5 Monaten noch keine unverdünnte Milch geben sollte. Ihr könnt das selbst entscheiden. Vorteil mit dem Sud: ihr habt ein natürliches Süssungsmittel.

Den Haferflocken Brei im Topf kurz pürieren und dann in Schälchen abfüllen und kalt werden lassen. Die weichgekochten Apfel- und Birnenstücke ebenfalls pürieren und als Mus dazu servieren. Übrig gebliebenes Mus kann man als Zwischenmahlzeit servieren.

1 Portion Haferflocken Brei ist 200 gr Haferflocken mit 200ml Flüssigkeit. Ich habe meistens die doppelte Menge zubereitet, so dass ich 2 Abendessen für meine Tochter hatte. Ebenso mit dem Apfelmus- im Kühlschrank kann man die Sachen min. 3 Tage aufbewahren.

Varianten:

Mit Blaubeeren: ca. eine Handvoll Beeren direkt mit den Haferflocken und der Flüssigkeit mitkochen.

Getrocknete Pflaumen: 50 gr Pflaumen mit etwas Wasser kochen und dann pürieren

Gemüsebrei zum Mittagessen:

Ich habe sehr oft folgende Mischungen gemacht:

  • Kürbis – Zucchini – Fenchel
  • Karotten – Zucchini – Pastinake
  • Süsskartoffel – Brokkoli

Die Breie sind alle eher süsslich und ohne Fleisch. Ihr könnt gerne auch Fleisch mitkochen und pürieren. Ich habe dies einmal versucht und konnte den Geruch des pürierten Fleisches überhaupt nicht schmecken. Ich habe das Fleisch deshalb immer separat zubereitet und meiner Tochter dieses in ganz kleinen Stücken geschnitten (sie bekam das dann ab dem 7. Monat). Da war sie in der Lage schon kleine Stücke zu kauen und wollte dies auch (sie besaß zu der Zeit bereits 5 Zähne).

Übergang zu fester Nahrung

So ca. zwischen neunten und zehnten Monat sind wir dann zu fester Nahrung vom Familientisch übergegangen. Meine Tochter hat das Gemüse, Fleisch oder Fisch in kleinen Stücken in ihren Teller bekommen und hat dann mit ihren Fingern gegessen. Die Speisen habe ich immer ungewürzt zubereitet und mein Mann und ich haben dann für uns selbst nach Belieben gesalzen und gepfeffert.

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